Inferno Heilbronn

Berichte

HEC-Bericht

20.01.2012 - SERC - HEC

SERC – Heilbronner EC 1:4 (1:2/ 0:2/ 0:0) 4.022 Zuschauer 150 Heilbronner

An jenem Freitag stand unser zweites Gastspiel im ländlichen Teil unseres Bundeslandes an. Gleichzeitig starteten unseren Kumpels von BU an diesen Tag ihren ersten Bus, den man durchaus als gelungen bezeichnen kann. Leider war es mir nicht vergönnt Insasse zu sein, so dass ich via PKW den Weg Richtung Süden antrat. Recht zeitig kam man an der Arena an, und bezog den Gästesektor, da man ja medial schon von ausverkauften Rängen schwärmte. Am Ende war es dann auch nicht voller wie sonst in VS. Zum Intro auf unserer Seite ein Fahnen und Haltermix, der zu gefallen wusste. In der Heimkurve rund um die Supporters Halter und Fahnen. Muss man ehrlich sagen, dass neue Material in VS weiß deutlich besser zu gefallen als die alten Teile. Stimmung bei uns zu Beginn recht annehmbar, auch wenn man in VS schon lauter war. Die Heimseite, je nach Drangphase ihres Teams mal stärker, mal schwächer. Eben so wie man die Jungs da unten kennt. Läuft es auf dem Eis, reißen die 04er jede Hütte ein. Läuft es nicht, ist es ein großes Schweigen im Walde. Trotzdem eigentlich immer einigermaßen bemüht. Der Spielverlauf spielte uns hier natürlich in die Karten, so dass man sich doch gut Gehör verschaffen konnte. Einen Stimmungsdämpfer dann mitten im Spiel, als es zwei lächerliche Hallenverweise gegen den Gästeblock gab, die sich schon kurzzeitig negativ auswirkten. Nachdem man sich aber neu gesammelt hatte kam man um so kraftvoller zurück. Auch die Jungs die draussen stehen wurden gegrüßt. Interessant auch zu sehen, wie das Maß unterschiedlich ausgelegt wird. Schiedsrichterfehlentscheindungs-Aggressionen werden in den ländlichen Teil BaWüs wohl nicht so eng gesehen, wie beispielsweise an der Küste. Naja, anderes Thema. Nachdem unsere Jungs den Sieg im letzten Drittel gut verwalteten und ins Ziel brachten wurden noch die Geburtstagskinder Toto und Bryan Marshall gefeiert, ehe man sich auf den verschneiten weg zum Bus machte. Den Abend ließ man dank kurzweiliger Rückfahrt noch im geliebten Unterland würdig ausklingen. Nach dem Heimspiel am Sonntag steht dann am kommenden Freitag der nächste Vergleich mit dem grünen Feind aus dem akut abstiegsbedrohten Elendtal auf dem Programm. Man darf gespannt sein, was uns dort erwartet.


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